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Tiroler E-Mobilität: innovativer Auftrag


Wirtschaftspresseagentur.com 17.04.2012: Tiroler E-Mobilitäts-anbieter holt innovativen Auftrag
 
 
Enerchange gewinnt Ausstattung von 50 Kärntner Ladestationen gegen internationale Anbieter - Enerchange-Konzept steuert Stromangebot und -Nachfrage
 
Innsbruck, Klagenfurt (Wirtschaftspresseagentur.com) – Das Tiroler Elektromobilitätsunternehmen Enerchange GmbH hat einen innovativen Auftrag erhalten. Das bestätigt Enerchange-Geschäftsführer Otto Handle auf Anfrage der Wirtschaftspresseagentur.com. Inhalt des Auftrages ist die intelligente Innenausstattung von 50 Ladetankstellen in Kärnten. „Wir waren nicht Billigstbieter, sondern haben uns durch unser Konzept gegen namhafte internationale Anbieter durchgesetzt", so Handle. Die Höhe des Auftrages beträgt rund 400.000 Euro, die ersten zehn Tankstellen werden im Herbst 2012 nach Kärnten geliefert.
 
Enerchange-Konzept steuert Stromangebot und –Nachfrage
Die Besonderheit des Enerchange-Systems sei die intelligente Vernetzung und Steuerung aller Elektro-Ladestationen. „Es nützt nichts, nur Lade-Steckdosen flächendeckend anzubieten. Es kommt darauf an, dass angefangen vom vorhandenen Öko-Stromangebot über zeitlich abgestimmte Ladevorgänge hin bis zur Abrechnung mit dem Kunden alle Vorgänge optimal gesteuert werden", erklärt Handle. Dadurch könne der individuelle Strombedarf der Kunden und die Kapazitätsprobleme der Elektrizitätsanbieter in Spitzenzeiten besser kontrolliert werden. Sämtliche Tankstellen sollen über ein Netzwerk mit der zentralen Steuerung verbunden sein. Kunden würden über mobile Nachrichtennetze (z.B. Handy) die notwendigen Informationen über Tankstellenangebote und Ladestatus
 
Auftraggeber Land Kärnten
Auftraggeber für dieses Projekt ist das Institut für Technologie und alternative Mobilität in Klagenfurt, einer Gesellschaft des Landes Kärnten, heißt es in einer Aussendung. Kärnten habe es sich zum Ziel gesetzt, für die aufkommende Elektromobilität Infrastruktur zu schaffen, neue Mobilitätskonzepte zu erarbeiten und die Marktentwicklung in den Bereichen Elektromobilität und erneuerbare Energien zu fördern.
 
Im Rahmen des im September 2010 von der Stadt Klagenfurt gestarteten E-Mobilitätsprojektes CEMOBIL soll demonstriert werden, wie E-Mobilität in europäischen Städten funktionieren könne, ohne die individuelle Mobilität gravierend einzuschränken, heißt es auf der Webseite. Es sei geplant insgesamt 66 Elektrofahrzeuge anzuschaffen und für private Interessenten, öffentliche Einrichtungen, Fahrschulen oder Taxiunternehmen für Tests zur Verfügung zu stellen. Parallel dazu sollen in einem ersten Schritt 50 Elektro-Ladestationen im Raum Klagenfurt errichtet und von Enerchange ausgestattet werden.
 
Über Enerchange …
Enerchange ist nach eigenen Angaben ein Forschungsverbund von sieben namhaften Tiroler Betrieben, den Innsbrucker Hochschulen und überregionalen Projektpartnern. Ziel des von der Tiroler Standortagentur geförderten Forschungsverbundes K-Regio ist es ein Konzept für Auflade-Stationen zu entwickeln, das nicht nur kostengünstig, sondern auch unabhängig von Akkuzellen-Herstellern ist. Hauptgesellschafter und Geschäftsführer Otto Handle hält 25,5 Prozent der Gesellschafteranteile. Neben weiteren Einzelpersonen sind noch die Inndata Datentechnik und die RED Bernard GmbH zu je 12,5 Prozent beteiligt. Je zehn Prozent hält die Swarco AG und die Westcam Datentechnik GmbH. (mibs)


 
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